Karl Kind

Namensgeber für unsere Schule war der Remscheider Bürger Karl Kind.

Sein Leben

Karl Kind wurde am 07. November 1904 in Remscheid geboren.

Seine Schulzeit verbrachte er in den Volksschulen Kremenholl, Osterbusch und Stachelhausen.
Er erlente den Beruf des Drehers und arbeitete nach seiner Ausbildung in der Bergischen-Stahl-Industrie, Remscheid, wo er bis zum Ende seiner Berufszeit blieb.

Karl Kind starb am 18. September 1973 im Alter von 68 Jahren.

Sein politisches Engagement

Im Jahr 1946 trat Karl Kind in die SPD ein.
Neben seiner parteipolitischen Arbeit  war er Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt und der IG Metall, Ortsverband Remscheid. Hierüber setzte er sich für mehr Lebensqualität für die Bürger der Stadt ein.
1952 bewarb er sich um einen Sitz im Rat der Stadt Remscheid, weil er die Lebensbedingungen der Bürger - insbesondere der Arbeitnehmer und sozial Schwachen - weiter verbessern wollte. Im Wahlbezirk Honsberg wurde Karl Kind in direkter Wahl in den Stadtrat gewählt.
Im Rat der Stadt war er in vielen Ausschüssen tätig. Dabei lag ihm die Schulpolitik am meisten am Herzen. Es war ihm ein besonderes Anliegen, das jungen Menschen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht werden konnte.
Am 25. September 1964 würdigte ihn die Stadt Remscheid für seine langen, ehrenamtlichen Tätigkeiten mit der "Bürgermedaille der Stadt Remscheid in Gold".
Am 21. August 1970 verlieh ihm der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann das "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland".